Die ÖKO-Modellregion Heideregion Uelzen

Mehr regionales Bio– das ist ein anhaltender Trend, wenn es um Lebensmittel geht. Aber: Die Nachfrage übersteigt das regionale Angebot. Drei niedersächsische Pilot-Ökomodellregionen erproben nun bis Ende 2022 wie Entwicklungspotenziale im Ökolandbau und den nachgelagerten Wirtschaftszweigen entfaltet werden können. Eine davon ist die Öko-Modellregion Heideregion Uelzen – und die hat schon viel zu bieten!

Mit über 50 Ökobetrieben und über 3.600 Hektar Ökofläche weist die Öko-Modellregion Uelzen derzeit einen Flächenanteil von rund fünf Prozent auf (Stand 08/2020). Unter den ökologisch wirtschaftenden Betrieben finden sich auch Bio-Pioniere, anerkannte Demonstrationsbetriebe, Experten für Spezialkulturen und Neueinsteiger. Neben den Landkreisen Holzminden und Goslar konnte sich die Heideregion Uelzen in einem Wettbewerb des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit ihrem Konzept durchsetzen und wird nun bis Ende 2022 mit bis zu 60.000 Euro pro Jahr vom Land Niedersachsen unterstützt. Auch die Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Heideregion Uelzen fördert das Projekt Ökomodellregion Heideregion Uelzen mit bis zu 60.000 Euro während der Projektlaufzeit. Trägerin des Projektes ist die Bezirksstelle Uelzen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Gemeinsam mit Akteuren aus der regionalen Öko-Wirtschaft hat sie das Konzept entwickelt.

Öko-Modellregion – Was ist das?

Das Ziel der Öko-Modellregion ist die Steigerung des regionalen Anteils ökologisch wirtschaftender Betriebe. Neben der landwirtschaftlichen Produktion sind das auch die Bereiche Verarbeitung, Vermarktung bis hin zur Außer-Haus-Verpflegung. Der bisherige Aktionsplan Ökolandbau hat eine Steigerung auf 10 % bis 2025 vorgesehen. Die niedersächsische Landesregierung hat sich nach Abschluss der Vereinbarung zum Niedersächsischen Weg gemeinsam mit den Umweltverbänden und der Landwirtschaft ein neues, darauf aufbauendes Ziel gesetzt: 15 % Ökolandbau bis 2030.

Für mehr regionales Bio…

…machen wir die ÖKO-AKTIVEN im Landkreis Uelzen und ihre Bio-Produkte sichtbar …unterstützen wir den Aufbau regional-ökologischer Wertschöpfungsketten …initiieren wir Projekte im Öko-Feld – auf dem Acker, im Lebensmittelladen, in der Außer-Haus-Verpflegung, in Bildungsräumen …eröffnen wir digital und real Plattformen für Austausch und Vernetzung zum Thema „Öko-regional“

Förderer

Die Öko-Modellregion Heideregion Uelzen wird seit April 2020 bis Ende 2022 vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit bis zu 60.000 Euro pro Jahr vom Land Niedersachsen unterstützt. Von der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Heideregion Uelzen wird sie mit bis zu 60.000 Euro gefördert.

Projektmanagement

Die Projektträgerin für die Öko-Modellregion Heideregion Uelzen ist die Bezirksstelle Uelzen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Hier kümmert sich das Projektmanagement um die Umsetzung des Konzeptes und ist Ansprechpartner für alle Akteure. Bei Interesse, Fragen oder Ideen rund um das Projekt wenden Sie sich gern an Eva Neuls und Christiane Kania-Feistkorn. Eva Neuls eva.neuls@lwk-niedersachsen.de 0581 – 8073-130; Christiane Kania-Feistkorn christiane.kania-feistkorn@lwk-niedersachsen.de 0581 – 8073-164; Öko-Modellregion Heideregion Uelzen c/o Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Uelzen Wilhelm-Seedorf-Straße 3, 29525 Uelzen

Lenkungsgruppe

Unterstützt wird das Projektmanagement durch das Steuerungsgremium der Öko-Modellregion Heideregion Uelzen. Das Zusammenspiel von Öko-Pionieren mit langjähriger Erfahrung, Bio-Neustartern mit Neugier und Experimentierfreude, bestehenden regionalen Netzwerken und Verbänden sowie Fachinstitutionen und Kümmerern vor Ort, bildet den Nährboden für einen erfolgreichen Projektfortschritt.

Bauernverband Nordostniedersachsen e.V., Freya Lüddecke

Bohlsener Mühle, Volker Krause

Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, Carolin Grieshop

Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Dr. Jürgen Grocholl (Bezirksstellenleiter Uelzen); Christiane Philipps-Bauland (Regionalentwicklung Bezirksstelle Uelzen); Ulrich Klischat (Leiter Fachbereich Ökologischer Landbau)

Nabuko Bio-Großverbraucher-Service, Torsten Bunge

ÖKORegio e.V., Jakob Schererz

Sönkes Süßkartoffeln; Strampe GbR, Sönke Strampe (Biolandwirt)

Wirtschaftsförderung Landkreis Uelzen, Heidi Narberhaus

Regionalmanagement LAG Elbtalaue (als Beisitzer), Uta Sander.

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